Das Altenzentrum

der Jüdischen Gemeinde

Das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt ist nicht nur offen für ältere Menschen, es ist eine Komplexeinrichtung mit verschiedenen Angeboten, In dem alte Menschen und jüngere Menschen mit Behinderung Pflege und Unterstützung erhalten, die auf ihre jeweiligen Bedürfnisse und Lebenslagen abgestimmt sind. Wir sind ein Jüdisches Care Center.

Wir bieten 153 Plätze im Pflegeheim für ältere Menschen, davon 15 eingestreute Plätze für Kurzzeitpflege,  21 Plätze im Wohnhaus für jüngere pflegebedürftige Menschen mit Behinderung, 13 Plätze in der Tagespflege und 111 Wohnungen für ältere Menschen im Rahmen des Betreuten Wohnens.

Jeweils 13 Bewohner leben in einer Wohngruppe mit einer eigenen Wohnküche, wo außer den Mittagsmahlzeiten alle anderen Mahlzeiten zubereitet werden. Bei der Zusammensetzung der Wohngruppen wird darauf geachtet, dass sich die Bewohner sprachlich verständigen können und dass sie sich möglichst auch mit Blick auf ihre kognitiven Fähigkeiten miteinander verständigen können.

Im Zentrum befindet sich eine Synagoge, wir haben einen schönen Garten, eine Cafeteria und einen Kiosk. Friseur und Fußpflege gehören ebenso zu den Dienstleistungen, die im Haus zur Verfügung gestellt werden wie eine Praxis für Physio- und Ergotherapie.

Das Haus liegt zentral in der Nähe der U-Bahnstation Parlamentsplatz und nicht weit vom Anschluss an das Autobahnnetz. Der Ostpark ist fußläufig erreichbar, genauso wie die Bergerstraße mit ihren Cafés, Restaurants und Geschäften.

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Multiethnisch und multikulturell

Die Vielfalt in unserem Haus

Der Träger des Zentrums ist die Jüdische Gemeinde Frankfurt/Main.

Sie stellt die Begleitung der Bewohner durch einen Rabbiner sicher und sie wacht darüber, dass das Haus jüdisch geprägt ist und dass sich an die Einhaltung der Kaschruth-Vorschriften gehalten wird. Trotz dieser eindeutig jüdischen Prägung sind auch nicht jüdische Bewohner und Nutzer der Angebote willkommen.

Im JAZ werden die jüdischen Feiertage in Gemeinschaft zelebriert und jeden Freitag und Samstag findet der G“ttesdienst in der eigenen Synagoge statt und anschließend wird zum gemeinsamen Kiddusch eingeladen.

Ca. 25% der Bewohner in allen Bereichen kommen nicht aus dem jüdischen Milieu. Viele von ihnen sind Christen, Menschen ohne religiöse Bindung oder auch Muslime. Neben dieser Offenheit ist das Haus multiethnisch- und multikulturell geprägt, was nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Mitarbeiter gilt.

Die jüdischen Bewohner kommen aus mehr als 10 Herkunftsländern, viele Sprachen werden im Heim gesprochen, wobei neben den Menschen, die deutsch als Muttersprache sprechen die Bewohner aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion mit einem Anteil von knapp 40% an der Bewohnerschaft die größte sprachlich homogene Gruppe bilden.

Das Haus hat sich sowohl baulich als auch konzeptionell auf diese Vielfalt eingestellt.