Aktuelles in der Übersicht

Stand: 26.03.2020 – Telefonsprechzeiten >>Stand: 21.03.2020 – Besuchsverbot im JAZ >>Stand: 19.03.2020 – Vorübergehende Schließung der Tagespflege >>Stand: 16.03.2020 – Vorsorge im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus >>

Stand: 26.03.2020: 

Sehr geehrte Angehörige und Betreuer*innen der Bewohner*innen des Altenzentrums der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt

Wir hatten Ihnen schon für Montag dieser Woche versprochen, Sie darüber in Kenntnis zu setzen, wie Sie sich in der Zeit der Kontaktverbote über das Befinden Ihrer Angehörigen oder zu Betreuenden informieren können. Wir haben etwas Zeit gebraucht, weil sich der Alltag im Heim völlig neu strukturieren muss. Es ist für die Bewohner*innen aber auch für die Mitarbeiter*innen und die Leitung nicht einfach, sich auf diese Situation einzustellen, insbesondere darauf, die sozialen Kontakte, die besonders für alte Menschen so wichtig sind, einzuschränken.

Alle Mitarbeiter*innen im Bereich Pflege und Betreuung geben ihr Bestes, um das Leben der Bewohner*innen  in dieser Lage so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Einzelbetreuung hat dabei einen hohen Stellenwert und die Einzelkontakte zwischen den Pflegenden und den Bewohnern intensivieren sich. Das gute Wetter spielt jetzt noch mit, die Betreuungsassistent*innen nutzen es, um sehr viel Zeit mit den Bewohner*innen in unserem Garten und an der frischen Luft zu verbringen.

Wir haben jetzt auch Telefonsprechzeiten definiert, die sich je nach Wohnbereich unterscheiden und die den jeweiligen Abläufen in den Wohnbereichen angepasst sind.

Tiberias: 10:30 – 12:00 Uhr & 14:30 – 16:00 Uhr
Tel Aviv:
16:00 – 17:00 Uhr
Jerusalem:
11:00 – 12:00 Uhr & 16:00 – 17:00 Uhr
Massada:
10:00 – 11:00 Uhr & 15:00 – 16:00 Uhr
Haifa:
14:00 – 15:00 Uhr

Herr Huberman ist als Einrichtungsleiter von Montag bis Freitag telefonisch in der Zeit von 13:30 – 15:00 Uhr für Fragen der Angehörigen erreichbar.

Herr Wollbold
ist als Koordinator der Pflege und stellvertretender Einrichtungsleiter von Montag bis Freitag telefonisch in der Zeit von 13:30 – 15:00 Uhr für Fragen der Angehörigen erreichbar.

Die Rufnummer für eine Kontaktaufnahme lautet: 069 40 560 0

Stand: 21.03.2020:

Ab Sonntag, den 22.03.2020 – Besuchsverbot im JAZ

Sehr geehrte Damen und Herren, Angehörige und Betreuer*innen der Bewohner*innen des Altenzentrums der Jüdischen Gemeinde Frankfurt,

heute müssen wir Sie davon in Kenntnis setzen, dass wir uns dazu entschieden haben, ab Sonntag, den 22.03.2020 ein generelles Besuchsverbot im Altenzentrum auszusprechen.

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Über unsere Homepage werden wir Sie am Montag darüber informieren, wie wir Sie und Ihre Angehörigen dabei unterstützen, weiterhin in Kontakt zu bleiben und wie wir den Kontakt zwischen Ihnen und uns aufrecht erhalten und gestalten können.

Stand: 19.03.2020: 

Unsere Tagespflege schließt am Montag, den 23.03.2020 und öffnet (voraussichtlich) wieder am 20.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, Angehörige und Betreuer*innen von Bewohner*innen des Altenzentrums,

in unserer letzten Information haben wir Sie über unsere grundsätzlichen Vorbereitungen und Maßnahmen, die wir zur Bewältigung der aktuellen Situation in Bezug auf das Corona-Virus und seine Verbreitung getroffen haben, informiert.

In der Zwischenzeit haben sich die Erkenntnisse der Experten erweitert und die Behörden sowie das Robert-Koch-Institut empfehlen weitere Maßnahmen, die wir umsetzen.

Zunächst aber mal die gute Nachricht: Aktuell haben wir keine personellen Engpässe im Bereich Pflege und Versorgung, was insbesondere der Tatsache geschuldet ist, dass die Mitarbeiter*innen, die ihren Urlaub geplant hatten, diesen nicht antreten. Zudem haben wir auch eine Liste von Mitarbeiter*innen im Ruhestand, die, soweit sich die Lage verschärfen sollte, bereit sind, erneut ihren Dienst anzutreten. Wir können die Dienste noch abdecken und das erleichtert die Umsetzung unserer Vorsorge.

Wir haben alle Gemeinschaftsveranstaltungen im Haus abgesagt.
Wir versuchen die Bewegung der Bewohner quer durchs Haus zu reduzieren, motivieren sie, in ihren jeweiligen Wohnbereichen zu verbleiben und auch, zeitversetzt ihre Mahlzeiten in den Wohnküchen einzunehmen. Diese Maßnahme dient dazu, die Abstände zwischen den einzelnen Bewohnern einzuhalten. Wer gerne seine Mahlzeiten im Zimmer einnimmt wird zur Zeit nicht animiert, in die Wohnküche zu kommen, was wir zu normalen Zeiten immer tun.

Wir verstärken die Einzelbetreuung und begleiten Bewohner bei Spaziergängen im Garten.
Solange ausreichend Personal vorhanden ist, setzen wir alles daran, dass immer die gleichen Mitarbeiter*innen die Bewohner pflegen.

An der Besuchszeitregelung hat sich bisher nichts verändert. Täglich kann ein Besucher je Bewohner zwischen 15:00 und 17:00 Uhr seinen Besuch abstatten. Die Besucher müssen sich in eine Liste an der Pforte eintragen. Bitte beachten Sie, dass Sie vor dem Eintrag ihre Hände an dem dafür bereit gestellten Gerät desinfizieren.

Informationen zu Pessach werden wir in der 15. KW bekannt geben.

Stand: 16.03.2020

Vorsorge im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Bewohner*in des JAZ,

wir sehen eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt für das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde keine Gefahr, in den Sog der Corona-Infektionen hineinzugeraten.

Dennoch müssen wir uns mit Vorsorge und Vorsichtsmaßnahmen  befassen und haben diesbezüglich einige Beschlüsse gefasst, um Entwicklungen bewältigen zu können, die nicht zwangsläufig eintreten müssen.

Konkret haben wir unsere Materiallager und unsere Lebensmittellager aufgestockt. Zudem haben wir einen Notfallplan entwickelt, der uns in die Lage versetzt, sofort auf Engpässe in der Personalbesetzung reagieren zu können. Wir setzen die Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts weitestgehend um. Dazu gehört, dass wir im Haus gut sichtbar Aushänge anbringen, die auf die notwendigen Hygienemaßnahmen hinweisen. Zudem wird Besuchern, die Symptome aufweisen, der Besuch des Hauses untersagt. Auch unsere Mitarbeiter*innen werden angehalten, nur symptomfrei zur Arbeit zu erscheinen.

Da wir aktuell auch noch mit der Grippewelle zu kämpfen haben, haben wir eine erhöhte Krankheitszahl bei den Mitarbeitern, so dass wir hier Engpässe befürchten müssen. Dafür haben wir einen Notfallplan in 3 Stufen entwickelt, der dann in Kraft tritt, wenn in einem Wohnbereich weniger als 4 Mitarbeiter*innen pro Schicht zur Verfügung stehen. In diesem Fall werden Mitarbeiter*innen aus anderen Wohnbereichen, die besser besetzt sind von der Operativen Pflegeleitung in den unterbesetzten Wohnbereich versetzt.

Wenn in mehreren Wohnbereichen eine Unterbesetzung festgestellt wird, werden Mitarbeiter*innen aus dem Bereich der Betreuungsassistenz die Versorgung der Bewohner*innen mit Essen übernehmen. Wenn die Anzahl der Mitarbeiter*innen darüber hinaus schrumpft, werden weitere Mitarbeiter*innen aus anderen Abteilungen und Ehrenamtliche zum Dienst gebeten. Diese „fachfremden“ Mitarbeiter*innen sind dann insbesondere für die Versorgung der Bewohner*innen mit Essen zuständig.

Handlungsanleitungen werden für diesen Fall von der Leitung des Alltagsmanagements gemeinsam mit den ATM vorbereitet.

Für die Mitarbeiter*innen gelten für diese Notfallversorgung dann folgende „Richtlinien für die Basisversorgung der Bewohner*in “ , die in den Wohnbereichen ausgehängt sind

Richtlinie für die Basisversorgung der Bewohner*in

Weitere Maßnahmen, die wir getroffen haben sind die Einschränkung der Anzahl der Teilnehmer*innen an unseren Festveranstaltungen. Hier versuchen wir die Balance zu finden zwischen der Isolation der Bewohner*innen in ihren Wohnbereichen und dem einfachen „Weiter So“!

Inwieweit wir zentrale Veranstaltungen z.B. zu Pessach durchführen, werden wir zeitnah und den Umständen entsprechend entscheiden.Wir bitten alle Bewohner*innen, die sich selbstständig im Haus bewegen und selbst über ihre Teilnahme an Veranstaltungen oder ihre Kontaktaufnahme zu anderen Menschen entscheiden können, sich dann nur noch ihrem Zimmer aufzuhalten, wenn sie Erkältungssymptome, Fieber oder Durchfallerkrankungen haben. Wenn Sie Kontakt zu der Verwaltung aufnehmen wollen, können Sie das zunächst auch telefonisch tun. Die Telefonnummern finden Sie auf der Rückseite der JAZ-News.

Auch für Besucher*innen gibt es Einschränkungen. Aktuell ist die Besuchszeit begrenzt von 15:00 – 17:00 Uhr täglich. Es wird jeweils nur 1 Besucher*in pro Bewohner*in zugelassen. Besuchern mit Erkältungssymptomen wird kein Zutritt gewährt. An der Pforte sind Listen ausgelegt, in die sich die Besucher*in eintragen müssen. Die jeweils aktuellen Besuchsregelungen werden ausgehängt.

Wir hoffen, dass Sie Verständnis für unsere Vorsorge und angekündigten Maßnahmen haben und wir hoffen alle, dass wir keine weiteren Maßnahmen mehr treffen müssen.

Die Regelungen können sich verändern. Die aktualisierten Fassungen werden in den Wohnbereichen und im Foyer ausgehängt.

Download – Russische Version der Information