Aktuelles in der Übersicht

Stand: 18.11.2020 – Aktuelle Schutzkonzeption >> Stand: 01.10.2020 – Corona (Update) >> Stand: 25.06.2020 – Aktuelles aus dem JAZ  >> Stand: 10.06.2020 – Corona Update >> Stand: 04.05.2020 – Regelung des Besuchs von Bewohner*innen >> Stand: 30.04.2020 – Lockerung des Besuchsverbots >> Stand: 20.04.2020 – Aktuelles aus dem JAZ  >> Stand: 15.04.2020 – Neues aus dem Altenzentrum >> Stand: 03.04.2020 – Aktuelles aus dem JAZ >> Stand: 26.03.2020 – Telefonsprechzeiten >> Stand: 21.03.2020 – Besuchsverbot im JAZ >> Stand: 19.03.2020 – Vorübergehende Schließung der Tagespflege >> Stand: 16.03.2020 – Vorsorge im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus >>

Stand: 18.11.2020

Aktuelle Schutzkonzeption

Sehr geehrte Damen und Herren,
unter dem untenstehenden Link können Sie die aktuelle Konzeption des Altenzentrums zum Schutz vor dem Coronavirus entnehmen. Im Rahmen der nationalen Teststrategie ist es nun möglich, dass insbesondere Besucher*innen vor dem Eintritt in das Altenzentrum mittels Antigen-Schnelltest auf das Virus getestet werden. Unter der Voraussetzung der Einhaltung der Schutzvorgaben und des Vorliegens eines negativen Testergebnisses können Besucher*innen auch weiterhin trotz der aktuell hohen Inzidenz Angehörige bzw. Bewohner*innen auf den Wohnbereichen und in ihren Bewohnerzimmern besuchen. Umfassende Informationen entnehmen Sie bitte folgendem Link:

Download – Schutzkonzeption Altenzentrum

Stand: 01.10.2020 

Corona (Update)

Vor dem Hintergrund der Anpassung der Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Corona-Virus wurde die Besuchsregelungen und das Hygienekonzept angepasst, welches Sie unter folgendem Link abrufen könnnen:

Download – Besuchsregelung ab 29.09.2020

Abschluss der Konzertreihe
Die aus den Corona Einschränkungen entstandene Open Air Konzertreihe fand mit einem stimmungsvollen Konzert von Roman Kupferschmidt am 15.09.2020 und zwei Konzerten zwischen Erew Rosh Hashana und Jom Kippur ihren Abschluss. Nachdem Kantor Joni Rose einige Wochen zuvor ein Konzert mit dem Thema Shabbat gab, fand am 22.09.2020 ein Jom Kippur bezogenes Konzert von Joni Rose und Roglit Ishai am Piano statt, das bei den Zuhörer*innen für Begeisterung sorgte. In der Anwesenheit von Rabbiner Avichai Apel gab es zwei Tage später ein chassidisches Konzert von Oberkantor Tsudik Greenwald und Menachem Galinski. Die Menschen waren von den gefühlvoll vorgetragenen Liedern so gerührt, dass die Einen oder Anderen Tränen in den Augen hatten.

Fahrten mit dem Velotaxi
Vor dem Hintergrund, dass viele Bewohner*innen es wegen Corona meiden, in die Stadt und außerhalb unter Menschen zu gehen, fanden einige Fahrten mit dem Velotaxi statt, wobei die Mitfahrenden mit einem seitlich offenen Fahrradtaxi fuhren und insbesondere bei dem langanhaltenden Spätsommerwetter genossen die Bewohner*innen die Spazierfahrten durch Frankfurt in vollen Zügen.

Stand: 25.06.2020

Aktuelles aus dem JAZ

Ausführliche Erläuterungen in Bezug auf die Umsetzung der Schutzmaßnahmen im JAZ finden Sie in der Datei.

Download – COVID-19 Schutzmaßnahmen im JAZ

Stand: 10.06.2020: 

Corona Update

Das Land Hessen hat die Gültigkeit der 2. Verordnung zu Covid-19 bis zum 5. Juli 2020 verlängert.
Ausführliche Erläuterungen in Bezug auf die Umsetzung finden Sie in der Datei.

Download – COVID-19 Schutzmaßnahmen im JAZ

Stand: 04.05.2020

Regelung des Besuchs von Bewohner*innen

Seit dieser Woche ist es möglich, dass einmal pro Woche ein/e Bewohner*in für eine Stunde besucht wird.

Die Voraussetzungen und Details zur Anmeldung für einen Besuch sind in den Dateien erläutert, die Sie hier abrufen können.

Deutsche Dokumente:

Download – Schutzkonzeption zur Besuchsregelung im JAZ
Download – Anmeldebogen für Besucher*innen des Altenzentrums
Download – Hygieneregeln für Besucher*innen des JAZ

Russische Dokumente:

Download – Правила посещения
Download – Формуляр регистрации для посещения

Stand: 30.04.2020: 

Lockerung des Besuchsverbots

Im Hinblick auf die angekündigten Lockerungen des Besuchsverbots erarbeiten wir ein Konzept, das Besuche von Bewohner_innen im Rahmen der Vorgaben wieder möglich macht. Zunächst müssen die geltenden Verordnungen hierzu entsprechend angepasst werden. Weitere Informationen zur Möglichkeit von Besuchen erscheinen hier zu Beginn der kommenden Woche.

Stand: 20.04.2020:

Aktuelles aus dem JAZ

Unsere Tagespflege ist weiterhin bis (voraussichtlich) 04.05.2020 geschlossen.

Stand: 15.04.2020: 

Neues aus dem Altenzentrum

Pessach 2020
Die Pessachtage gehen zu Ende. In diesem Jahr verliefen sie anders und doch gab es viele kleine Gemeinschaften, in denen sich die Bewohner offensichtlich wohlfühlten und dies auch zum Ausdruck gebracht haben. Wir haben uns an die Anordnungen gehalten und nur in kleinen Gruppen – maximal 5 Bewohner – in einem Raum zum Seder zusammenkommen lassen. In den Wohnküchen der Gruppen 1, die aus 2 Räumen bestehen und insgesamt durch ihre Verglasung transparent sind, konnten jeweils 10 Bewohner aufgeteilt in 2 Räumen in ausreichendem Abstand zusammenkommen und gemeinsam mit Shlomo Raskin den Seder zelebrieren. Die Tische waren festlich gedeckt, es gab Blumenschmuck und den Sederteller, Mazze und Kerzen und ein Festessen. Alles im Kleinen, was sonst in großer Gemeinschaft gefeiert wird. Alles war aber auch etwas kürzer. Shlomo Raskin musste sich auf 5 Wohngruppen verteilen, die er nacheinander besuchte und mit den Bewohnern Pessach feierte, so wie es unter den gegebenen Umständen möglich war. Die Bewohner verstanden die besondere Lage und sie waren froh, dass sie in dieser Zeit diese Abende noch gemeinsam verbringen konnten.

Kleines Konzert im Innenhof
Am Nachmittag des 14.04. haben 2 Musiker*innen  der Kammeroper in Frankfurt für die Bewohner  ein kleines Konzert im Innenhof gegeben. „Wenn Sie nicht zu uns kommen können, kommen wir zu Ihnen und versuchen, Ihnen eine kleine Freude zu bereiten“, lautete die kurze Ansprache zur Einführung. Die Bewohner lauschten hinter den gekippten Fenstern, ein weites Öffnen war wegen des kalten Windes nicht möglich. Es waren berührende Momente bei fetzigen Trompetenklängen aus der Dreigroschenoper und aufmunternden Liedern mit Sehnsuchtsklängen nach Frühling und Freiheit. „Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“, vertont von W.A. Mozart, ein Lied voller Hoffnung, das uns in höchster musikalischen Qualität vorgetragen wurde.

ROBOTER JAMES ist eingetroffen
Eine weitere wichtige Nachricht ist, dass unser ROBOTER JAMES eingetroffen ist. Er schafft es  jetzt,  dass die Bewohner mit ihren  Angehörigen über Video miteinander in Verbindung kommen und miteinander kommunizieren. Die Bewohner werden dabei von unseren Betreuungsassistent*innen unterstützt.

Damit dies möglich ist, müssen technische Voraussetzungen erfüllt werden und Termine vereinbart werden. Zu den technischen Voraussetzungen gehört, dass die interessierten Angehörigen einen Facebook Account haben, der eine Freundschaftsanfrage zu dem Facebook Account „Altenzentrum Jüdische Gemeinde“ aufnimmt. In der Facebook Suche muss nach der „Person“ Altenzentrum Jüdischen Gemeinde gesucht werden. Wenn die Freundschaftsanfrage angenommen wurde kann über den Facebook Messenger ein Videoanruf gestartet werden.

Da die Bewohner diese Technik nicht selbständig bedienen können und JAMES auch zu einer bestimmten Zeit bei dem Bewohner sein muss, müssen die interessierten Angehörigen einen Termin vereinbaren und zwar am Vortrag des gewünschten Videoanrufes über unsere Betreuungsassistenz per Mail: betreuungsassistenz@jg-ffm.de.

Von Montag bis Freitag ist nach Terminvereinbarung ein Anruf in der Zeit von 13:00 – 17:00 Uhr möglich.

Zudem haben wir pro Wohnbereich ein Tablet angeschafft. Die Verbindung ist über Skype möglich und zwar nach Wohnbereichen gegliedert, in denen die Bewohner wohnen.

Auch diese Verbindungen müssen angemeldet werden, damit sich die Tablets bei den Bewohnern befinden.

Stand: 03.04.2020:

Aktuelles aus dem JAZ

In der Zwischenzeit kommt das Virus näher. Auch in Frankfurt gibt es schon Pflegeheime, in denen Menschen leben oder arbeiten, die mit dem Virus infiziert worden sind. Wir haben für das JAZ noch weitere Maßnahmen für die Verbesserung des Schutzes unserer Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen vor der Infektion mit dem Corona-Virus ergriffen. Bei jeder Person, die das Haus betritt wird kontaktlos die Körpertemperatur gemessen. Wer eine Temperatur von 37,5 Grad und darüber ausweist, muss das Haus wieder verlassen.

Wir bereiten neben unserem bestehenden Notfallplan, der sich vorwiegend darauf bezieht, wie wir mit personellen Engpässen umgehen, jetzt auch einen weiteren Plan vor, in dem die Szenarien abgestimmt werden für den Fall, dass auch bei uns ein Fall einer Infektion nachgewiesen wird.

Zu unseren Schutzmaßnahmen gehört auch, dass wir für Bewohner und Personal die vertikalen Bewegungen durch das Haus maximal einschränken. Wenn es dann tatsächlich zu einer Infektion kommen sollte, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass wir diese in einem Wohnbereich lokalisieren können und diesen dann vorrübergehend isolieren.

An Schutzkleidung haben wir noch einen Vorrat, der aber dann schnell zur Neige geht, wenn es zum Ernstfall kommt. Weitere Lieferungen wurden uns avisiert. Da wir in der aktuellen Situation uns auf nichts mehr verlassen können, ohne dass dafür vordergründig jemand die Schuld trägt, entfalten wir auch Kreativität und werden ggfls. auch untypische, aber trotzdem wirksame Schutzmaterialien aktivieren. Wir werden alles versuchen, was in unserer Macht steht, die Bewohner *innen und die Mitarbeiter*innen  so sicher wie möglich durch diese Zeit der Krise zu begleiten. Alle Mitarbeiter*innen tragen Schutzmasken während der Arbeit und sie sind auch gebeten worden, diese in ihrer Freizeit zu tragen, sobald sie den öffentlichen Raum betreten.

Neben all den wenig erfreulichen Nachrichten gibt es aber auch bei uns Zeichen des Mitgefühls und der Solidarität, so wie sie ja gerade im ganzen Land auch spürbar werden.

Wir haben ein Angebot der Kammeroper Frankfurt erhalten, ein 20minütiges Konzert im Außenbereich, konkret in den Innenhöfen unseres Gebäudekomplexes zu geben. Wir erreichen auf diese Weise viele Bewohner, das Konzert wird wahrscheinlich Anfang nächster Woche stattfinden.

Zudem haben wir 5 Tablets angeschafft, die den Betreuungsassistent*innen gegeben werden, die dann den Bewohnern Unterstützung geben, mit ihren Angehörigen über Skype oder über Facebook in Verbindung zu treten. Diese Initiative wird unterstützt durch einen Roboter, der auch zu uns ins Haus kommt und  90 Tage bei uns bleibt. Er hilft, die Kontakte der Bewohner*innen zur Außenwelt aufrecht zu erhalten. Wir richten einen Facebook-Account ein und Sie als Angehörige müssten mit dem JAZ befreundet sein. Dann ist auch darüber die Möglichkeit geschaffen niederschwellig mit Ihren Angehörigen im Videokontakt zu bleiben. Sobald wir den Roboter haben, geben wir Ihnen über unsere Homepage die Information dazu.

Zu Pessach und den Verlauf der Feiertage geben wir nächste Woche weitere Informationen.

Bis dahin wünschen wir allen Leser*innen unserer Nachrichten, dass sie gesund bleiben und wir wünschen das insbesondere für die alten Menschen, für deren Sicherheit und Schutz wir uns verantwortlich fühlen.

Stand: 26.03.2020: 

Sehr geehrte Angehörige und Betreuer*innen der Bewohner*innen des Altenzentrums der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt

Wir hatten Ihnen schon für Montag dieser Woche versprochen, Sie darüber in Kenntnis zu setzen, wie Sie sich in der Zeit der Kontaktverbote über das Befinden Ihrer Angehörigen oder zu Betreuenden informieren können. Wir haben etwas Zeit gebraucht, weil sich der Alltag im Heim völlig neu strukturieren muss. Es ist für die Bewohner*innen aber auch für die Mitarbeiter*innen und die Leitung nicht einfach, sich auf diese Situation einzustellen, insbesondere darauf, die sozialen Kontakte, die besonders für alte Menschen so wichtig sind, einzuschränken.

Alle Mitarbeiter*innen im Bereich Pflege und Betreuung geben ihr Bestes, um das Leben der Bewohner*innen  in dieser Lage so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Einzelbetreuung hat dabei einen hohen Stellenwert und die Einzelkontakte zwischen den Pflegenden und den Bewohnern intensivieren sich. Das gute Wetter spielt jetzt noch mit, die Betreuungsassistent*innen nutzen es, um sehr viel Zeit mit den Bewohner*innen in unserem Garten und an der frischen Luft zu verbringen.

Wir haben jetzt auch Telefonsprechzeiten definiert, die sich je nach Wohnbereich unterscheiden und die den jeweiligen Abläufen in den Wohnbereichen angepasst sind.

Tiberias: 10:30 – 12:00 Uhr & 14:30 – 16:00 Uhr
Tel Aviv:
16:00 – 17:00 Uhr
Jerusalem:
11:00 – 12:00 Uhr & 16:00 – 17:00 Uhr
Massada:
10:00 – 11:00 Uhr & 15:00 – 16:00 Uhr
Haifa:
14:00 – 15:00 Uhr

Herr Huberman ist als Einrichtungsleiter von Montag bis Freitag telefonisch in der Zeit von 13:30 – 15:00 Uhr für Fragen der Angehörigen erreichbar.

Herr Wollbold
ist als Koordinator der Pflege und stellvertretender Einrichtungsleiter von Montag bis Freitag telefonisch in der Zeit von 13:30 – 15:00 Uhr für Fragen der Angehörigen erreichbar.

Die Rufnummer für eine Kontaktaufnahme lautet: 069 40 560 0

Stand: 21.03.2020:

Ab Sonntag, den 22.03.2020 – Besuchsverbot im JAZ

Sehr geehrte Damen und Herren, Angehörige und Betreuer*innen der Bewohner*innen des Altenzentrums der Jüdischen Gemeinde Frankfurt,

heute müssen wir Sie davon in Kenntnis setzen, dass wir uns dazu entschieden haben, ab Sonntag, den 22.03.2020 ein generelles Besuchsverbot im Altenzentrum auszusprechen.

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Über unsere Homepage werden wir Sie am Montag darüber informieren, wie wir Sie und Ihre Angehörigen dabei unterstützen, weiterhin in Kontakt zu bleiben und wie wir den Kontakt zwischen Ihnen und uns aufrecht erhalten und gestalten können.

Stand: 19.03.2020: 

Unsere Tagespflege schließt am Montag, den 23.03.2020 und öffnet (voraussichtlich) wieder am 20.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, Angehörige und Betreuer*innen von Bewohner*innen des Altenzentrums,

in unserer letzten Information haben wir Sie über unsere grundsätzlichen Vorbereitungen und Maßnahmen, die wir zur Bewältigung der aktuellen Situation in Bezug auf das Corona-Virus und seine Verbreitung getroffen haben, informiert.

In der Zwischenzeit haben sich die Erkenntnisse der Experten erweitert und die Behörden sowie das Robert-Koch-Institut empfehlen weitere Maßnahmen, die wir umsetzen.

Zunächst aber mal die gute Nachricht: Aktuell haben wir keine personellen Engpässe im Bereich Pflege und Versorgung, was insbesondere der Tatsache geschuldet ist, dass die Mitarbeiter*innen, die ihren Urlaub geplant hatten, diesen nicht antreten. Zudem haben wir auch eine Liste von Mitarbeiter*innen im Ruhestand, die, soweit sich die Lage verschärfen sollte, bereit sind, erneut ihren Dienst anzutreten. Wir können die Dienste noch abdecken und das erleichtert die Umsetzung unserer Vorsorge.

Wir haben alle Gemeinschaftsveranstaltungen im Haus abgesagt.
Wir versuchen die Bewegung der Bewohner quer durchs Haus zu reduzieren, motivieren sie, in ihren jeweiligen Wohnbereichen zu verbleiben und auch, zeitversetzt ihre Mahlzeiten in den Wohnküchen einzunehmen. Diese Maßnahme dient dazu, die Abstände zwischen den einzelnen Bewohnern einzuhalten. Wer gerne seine Mahlzeiten im Zimmer einnimmt wird zur Zeit nicht animiert, in die Wohnküche zu kommen, was wir zu normalen Zeiten immer tun.

Wir verstärken die Einzelbetreuung und begleiten Bewohner bei Spaziergängen im Garten.
Solange ausreichend Personal vorhanden ist, setzen wir alles daran, dass immer die gleichen Mitarbeiter*innen die Bewohner pflegen.

An der Besuchszeitregelung hat sich bisher nichts verändert. Täglich kann ein Besucher je Bewohner zwischen 15:00 und 17:00 Uhr seinen Besuch abstatten. Die Besucher müssen sich in eine Liste an der Pforte eintragen. Bitte beachten Sie, dass Sie vor dem Eintrag ihre Hände an dem dafür bereit gestellten Gerät desinfizieren.

Informationen zu Pessach werden wir in der 15. KW bekannt geben.

Stand: 16.03.2020

Vorsorge im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Bewohner*in des JAZ,

wir sehen eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt für das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde keine Gefahr, in den Sog der Corona-Infektionen hineinzugeraten.

Dennoch müssen wir uns mit Vorsorge und Vorsichtsmaßnahmen  befassen und haben diesbezüglich einige Beschlüsse gefasst, um Entwicklungen bewältigen zu können, die nicht zwangsläufig eintreten müssen.

Konkret haben wir unsere Materiallager und unsere Lebensmittellager aufgestockt. Zudem haben wir einen Notfallplan entwickelt, der uns in die Lage versetzt, sofort auf Engpässe in der Personalbesetzung reagieren zu können. Wir setzen die Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts weitestgehend um. Dazu gehört, dass wir im Haus gut sichtbar Aushänge anbringen, die auf die notwendigen Hygienemaßnahmen hinweisen. Zudem wird Besuchern, die Symptome aufweisen, der Besuch des Hauses untersagt. Auch unsere Mitarbeiter*innen werden angehalten, nur symptomfrei zur Arbeit zu erscheinen.

Da wir aktuell auch noch mit der Grippewelle zu kämpfen haben, haben wir eine erhöhte Krankheitszahl bei den Mitarbeitern, so dass wir hier Engpässe befürchten müssen. Dafür haben wir einen Notfallplan in 3 Stufen entwickelt, der dann in Kraft tritt, wenn in einem Wohnbereich weniger als 4 Mitarbeiter*innen pro Schicht zur Verfügung stehen. In diesem Fall werden Mitarbeiter*innen aus anderen Wohnbereichen, die besser besetzt sind von der Operativen Pflegeleitung in den unterbesetzten Wohnbereich versetzt.

Wenn in mehreren Wohnbereichen eine Unterbesetzung festgestellt wird, werden Mitarbeiter*innen aus dem Bereich der Betreuungsassistenz die Versorgung der Bewohner*innen mit Essen übernehmen. Wenn die Anzahl der Mitarbeiter*innen darüber hinaus schrumpft, werden weitere Mitarbeiter*innen aus anderen Abteilungen und Ehrenamtliche zum Dienst gebeten. Diese „fachfremden“ Mitarbeiter*innen sind dann insbesondere für die Versorgung der Bewohner*innen mit Essen zuständig.

Handlungsanleitungen werden für diesen Fall von der Leitung des Alltagsmanagements gemeinsam mit den ATM vorbereitet.

Für die Mitarbeiter*innen gelten für diese Notfallversorgung dann folgende „Richtlinien für die Basisversorgung der Bewohner*in “ , die in den Wohnbereichen ausgehängt sind

Richtlinie für die Basisversorgung der Bewohner*in

Weitere Maßnahmen, die wir getroffen haben sind die Einschränkung der Anzahl der Teilnehmer*innen an unseren Festveranstaltungen. Hier versuchen wir die Balance zu finden zwischen der Isolation der Bewohner*innen in ihren Wohnbereichen und dem einfachen „Weiter So“!

Inwieweit wir zentrale Veranstaltungen z.B. zu Pessach durchführen, werden wir zeitnah und den Umständen entsprechend entscheiden.Wir bitten alle Bewohner*innen, die sich selbstständig im Haus bewegen und selbst über ihre Teilnahme an Veranstaltungen oder ihre Kontaktaufnahme zu anderen Menschen entscheiden können, sich dann nur noch ihrem Zimmer aufzuhalten, wenn sie Erkältungssymptome, Fieber oder Durchfallerkrankungen haben. Wenn Sie Kontakt zu der Verwaltung aufnehmen wollen, können Sie das zunächst auch telefonisch tun. Die Telefonnummern finden Sie auf der Rückseite der JAZ-News.

Auch für Besucher*innen gibt es Einschränkungen. Aktuell ist die Besuchszeit begrenzt von 15:00 – 17:00 Uhr täglich. Es wird jeweils nur 1 Besucher*in pro Bewohner*in zugelassen. Besuchern mit Erkältungssymptomen wird kein Zutritt gewährt. An der Pforte sind Listen ausgelegt, in die sich die Besucher*in eintragen müssen. Die jeweils aktuellen Besuchsregelungen werden ausgehängt.

Wir hoffen, dass Sie Verständnis für unsere Vorsorge und angekündigten Maßnahmen haben und wir hoffen alle, dass wir keine weiteren Maßnahmen mehr treffen müssen.

Die Regelungen können sich verändern. Die aktualisierten Fassungen werden in den Wohnbereichen und im Foyer ausgehängt.

Download – Russische Version der Information